Nachhaltigkeit

Kann Kunststoff einen Beitrag dazu leisten nachhaltiger zu leben?

Was die Industrie bereits tut und was es an Aufklärung für Konsumenten braucht.

„So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich“ – das ist das Credo in der Verpackungsindustrie. Siehe hierzu auch unseren Beitrag: Verpackungen und Folien bieten vor allem eins: Schutz. 

Wir alle wollen unsere Ressourcen intelligent einsetzen und durch ein gut durchdachtes Verpackungsdesign Material reduzieren. Daran arbeiten wir auch bei der Gordopack jeden Tag.

Heute können Produkte und Güter noch nicht komplett auf den Einsatz von Verpackungsmaterial und im speziellen Kunststoff verzichten. Im Gegenteil, die Kunststoffverpackungsindustrie leistet durch Produktschutz einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz, da Nahrungsmittelverschwendung reduziert wird. Der Umweltnutzen durch vermiedene Abfälle ist 5 bis 10-mal höher als der Umweltaufwand für Verpackungen.

Die UN strebt weltweit eine Halbierung der Nahrungsmittelverschwendung an (siehe SDG 12) und die Verringerung der entlang der Produktions- und Lieferketten entstehende Nahrungsmittelverluste. Vermeidung von Lebensmittelabfällen kann unseren gesamten Klimafußabdruck bis zu 8% senken.  

Dabei machen Verpackungen gerade man 1,5 bis 2% des Klimafußabdrucks europäischer Konsumenten aus. Doch Konsumenten wissen oft gar nicht worauf sie achten sollen, daher ist es wichtig, dass die Industrie Aufklärungsarbeit betreibt, wie z.B. darauf hinzuweisen, dass immer nur Portionsgrößen gekauft werden sollten, die den Bedarf der Haushaltsgröße abdeckt, dabei kann der Kauf von Portionsverpackungen helfen. Auch die Bedeutung des Mindesthaltbarkeitsdatums ist nicht jedem bekannt. Viele Produkte können noch lange nach diesem Datum konsumiert werden. Hier gilt die Regel: „schauen, riechen, schmecken“, bevor das Nahrungsmittel im Müll landet. Die Temperatur der Lagerung hat außerdem einen hohen Einfluss auf die Haltbarkeit. Hier sollte man den Empfehlungen auf der Verpackung folgen. Und niemals Verpackungen irgendwo in der Natur zurücklassen. Der Schaden den der Mensch damit verursacht ist so groß, dass man ihn nicht mehr ausgleichen kann.

Und so gilt nicht nur für die Verpackungsindustrie, sondern auch für den Konsumenten: „so viel einkaufen, wie nötig, und so wenig wegwerfen, wie möglich“ und wenn es geht „reduzieren, wiederverwenden, recyceln“.  

Quelle: IK NH Bericht 2021, Leitfaden Stop Waste, Save Food 2020